Politik für Sie vor Ort

Politik soll konkret sein und für die Menschen, die ich vertrete. Daher finden Sie hier konkrete Ideen, für die ich mich persönlich einsetzen möchte. Für ein starkes Waldeck-Frankenberg und ein starkes Hessen - auch in Zukunft.

Lichtenfels


Eine wichtige Aufgabe für die kommende Legislaturperiode sehe ich in der Förderung des ländlichen Raumes. Hierzu gehört der Ausbau der verkehrlichen Anbindung über den ÖPNV und des Straßennetzes. Die kontinuierliche Sanierung der Landesstraßen ist unerlässlich. Nach Sachsenberg – Niederorke ist jetzt die Landesstraße Münden bis Landesgrenze in der Ausbauplanung. Für eine baldige Sanierung der Landesstraße von Schreufa Richtung Goddelsheim will ich mich auch weiterhin in Wiesbaden stark machen, damit die Umsetzung erfolgen kann. Der Nutzen eines Bürgerbusses sollte für die Stadt geprüft werden, damit Senioren und weniger mobile Bürger ihre Ziele einfacher erreichen können. Die gut ausgebaute Mittelpunktschule und die Grundschulen müssen weiter gestärkt werden. Nach der Qualitätsoffensive und Gebührenfreistellung der Kindergärten für 6 Stunden soll auch die Schulkinderbetreuung im Pakt für den Nachmittag weiter ausgebaut werden.

Das Ehrenamt ist in einer ländlichen Region unerlässlich. So will ich mich für die Erhaltung der Ortsteilfeuerwehren einsetzen. Durch die Aufstockung der Anerkennungsprämie für langjährigen Einsatz in der Einsatzabteilung soll das Land auch künftig Dankeschön sagen, da der ehrenamtliche Einsatz eben nicht selbstverständlich ist. Die zahlreichen Vereine in Lichtenfels stärken die örtliche Gemeinschaft und machen die Orte lebenswert. Durch eine Bewerbung beim vom Land finanzierten Programm „Starkes Dorf“ könnten wir gemeinsam Projekte angehen.

Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur wie von Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten oder die ärztliche Versorgung ist wichtig, um jungen Familien auf dem Land eine Perspektive zu geben. Besonders die Übernahme von Landarztpraxen wird immer schwieriger, noch dazu wenn Risiken wie Rückforderungen durch die Krankenkassen bei zu vielen Hausbesuchen drohen. Ich habe mich sehr für die jetzt mit den Krankenkassen erzielte Lösung bei der in Goddelsheim tätigen Ärztin eingesetzt und will das fortsetzen. Es kann schließlich nicht sein, dass Ärzten im ländlichen Raum Rückzahlungen dadurch drohen, dass sie sich für die Patienten, die nicht mehr in die Praxis kommen können, einsetzen. Landärzte sollen keine Einzelkämpfer sein, wir kämpfen gemeinsam. Deshalb möchte ich künftig die Ärzte in ihrer Arbeit durch Gemeindeschwestern, Versorgungsassistenten und Pflegelotsen bei der Betreuung der älteren Menschen unterstützen.

Vöhl


Einsatz für Regionalförderung: Vöhl ist eine Flächengemeinde im Ländlichen Raum mit 15 Ortsteilen. Damit sind große Herausforderungen bezüglich der Infrastruktur verbunden. Programme wie Leader, die Dorferneuerung oder Sportanlagenförderung sind unverzichtbar. Selbst Gaststätten wie z.B. in Schmittlotheim können oft nur noch so erhalten werden. Deshalb will ich mich dafür einsetzen, dass die Regionalförderung weiter ein wichtiger Schwerpunkt der künftigen Landespolitik bleibt. Die Fortsetzung des Programms „Starkes Dorf“ mit einer Fördermöglichkeit bis 5000 Euro, aus dem z.B. Buchenberg eine Förderung bekommen hat, ist ein wichtiges Ziel. Hierdurch werden Dorfgemeinschaften und Vereine gestärkt, lang ersehnte Projekte können umgesetzt werden.

Ederseetourismus muss stärker gewichtet werden: Der Tourismus- ob zum Wandern, Radfahren, Wellness, Urlaub auf dem Bauernhof oder für Gruppenevents auf der Burg Hessenstein oder im Sportcamp - ist ein wichtiges Standbein in der Gemeinde Vöhl. Neben dem Ausbau der Rad- und Wanderwege ist der Wasserstand am Edersee ein außerordentlich wichtiges Thema für Vöhl. Hier gilt es gemeinsam mit allen Entscheidungsträgern das Wort für den Edersee in Wiesbaden und in Berlin zu erheben und dicke Bretter zu bohren, um dem Tourismus am Edersee ein deutlich größeres Gewicht bei der Steuerung der Talsperre zu geben.

Verkehrliche Anbindung – angebunden durch Umgehungsstraßen: Die verkehrliche Anbindung der Gemeinde Vöhl ist wichtig, denn in Vöhl leben viele Pendler. Doch die Bewohnerinnen und Bewohner wollen auch vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Der Bau der Ortsumgehung Dorfitter wurde begonnen und muss jetzt zügig umgesetzt werden. Der Radweg von Herzhausen nach Korbach soll dann durchgängig befahrbar gemacht werden.

Bromskirchen


Die Gemeinde Bromskirchen ist den verantwortungsvollen Weg der interkommunalen Zusammenarbeit mit Allendorf (Eder) gegangen. Erhebliche Fördermittel des Landes haben Bromskirchen auf diesem Weg unterstützt und die notwendigen Umstrukturierungen ermöglicht. Ich möchte mich persönlich dafür einsetzen, dass Bromskirchen mit seinen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für diesen Weg entschieden haben, diesen Weg weiter gehen kann und die Gemeinde dabei begleiten, indem ich z.B. für weitere Fördermittel werbe - ob Verwaltungsgemeinschaft oder Fusion.

Bromskirchen hat eine exponierte Lage am Rande des Landkreises, direkt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen und ist daher vom Durchgangsverkehr sehr stark betroffen. Ich möchte mich für Regelungen einsetzen, dass sichergestellt wird, dass der Ort nicht noch durch Mautausweichverkehr zusätzlich belastet wird. Dabei sind mir z.B. geeignete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen über eine Verkehrsinsel oder über eine Ampelregelung auf der Durchgangsstraße wichtig.

Bromskirchen ist familienfreundlich. Zudem kann die Gemeinde stolz auf ihr Vereinswesen von der Feuerwehr über den Sport bis hin zum Schützenwesen sein. Das soll auch künftig so bleiben. Der Ausbau der Angebote in Kita und Grundschule liegt mir am Herzen, damit junge Familien sich auch künftig
hier ansiedeln und zum Gemeindeleben beitragen. Ich möchte deshalb weiter Ansprechpartnerin für die Anliegen von Jung und Alt in der Gemeinde sein, um die besonderen Bedürfnisse -z.B. aufgrund der grenznahen Lage- nach Wiesbaden zu tragen. Das betrifft insbesondere auch die ärztliche Versorgung, die ich um jeden Preis sicherstellen möchte.

Frankenberg (Eder)


Gute Bildungsmöglichkeiten garantieren: Der Erhalt des Gymnasiums mit Oberstufe ist deshalb genauso wichtig für Frankenberg, wie der Erhalt der rechtlich selbständigen beruflichen Hans-Viessmann Schule und des Angebots dualer Studienplätze. Studium Plus, das duale Studium der Technischen Hochschule Mittelhessen, ist ein Erfolgsmodell, für das ich mich von Anfang an eingesetzt habe. Auch in Frankenberg sollen die dualen Studienplätze bedarfsgerecht weiter ausgebaut werden.

Infrastrukturmaßnahmen: Der Ausbau der Infrastruktur wie Kindertagesstätten, Sportmöglichkeiten und Freizeitangebote sind genauso wichtig wie die Bereitstellung geeigneter Baugrundstücke und Zugang zum schnellen Internet sowie gut ausgebaute Verkehrswege in alle Richtungen Für den zügigen Bau der Umgehungsstraßen an der B 252 mache ich mich stark. Durch die E-Bikes wird der Weg zur Arbeit mit dem Rad machbar, deshalb setze ich mich für die Förderung des Radwegebaus von den Ortsteilen in die Kernstadt ein. Der Bau von Kitas und die Förderung der Stadterneuerung, all das sind wichtige Maßnahmen, mit denen das Land Frankenberg unterstützen kann. Für die Europeade im kommenden Jahr sollen die Maßnahmen möglichst schnell umgesetzt werden, hier ist das Land der Stadt bei Maßnahmen bereits entgegengekommen. Es ist mir ein persönlich wichtiges Anliegen, dass diese Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt weiter so durchgesetzt wird und möchte weiterhin als Vermittlerin tätig sein.

Aufnahme in das Modellprojekt Kompass: Die Menschen sollen sich in Frankenberg auch künftig nicht nur sicher fühlen, sondern auch weiter sicher sein. Nach der Sanierung der Polizeidienststelle haben sich die Arbeitsbedingungen für die Polizei deutlich verbessert. Frankenberg hat sich auch für das Modellprojekt Kompass des hessischen Innenministeriums beworben. Hier könnte Frankenberg Beratung in Anspruch nehmen, um weitere Verbesserungen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger herbeiführen zu können, von der besseren Beleuchtung von dunklen Ecken bis zum Schutzmann vor Ort. Dabei möchte ich mich stark machen, dass Frankenberg diese Förderung auch erhält.

Frankenau


Interkommunale Zusammenarbeit unterstützen: Frankenau konnte durch die Aufnahme in den hessischen Schutzschirm und durch die Hessenkasse die städtischen Finanzen konsolidieren und positiv in die Zukunft schauen. Frankenau kann nun endlich wichtige Zukunftsinteressen tätigen. Bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen im Sinne dieser Zukunftsinteressen kann die interkommunale Zusammenarbeit in der Verwaltung Frankenau viel bieten. Ich möchte mit persönlichem Einsatz bewirken, dass diese weiterhin vom Land gefördert wird, denn sie bietet Kleinstädten wie eben Frankenau die Möglichkeit, Fachkompetenz vorzuhalten und den Bürgerinnen und Bürgern ein umfassendes Serviceangebot zu bieten, aber auch gleichzeitig Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen.

Investitionen in die Infrastruktur rund um den Nationalpark: Meiner Meinung nach steckt großes Potential für die Gemeinde Frankenau in ihrer Lage. Die Kellerwalduhr bietet einen tollen Anziehungspunkt für Touristen von nah und fern und ist Einstieg in den Nationalpark. Jetzt gilt es eben diese Potentiale aus dem Tourismus für Frankenau zu nutzen. Direkt am Nationalpark gelegen, sollen auch künftig infrastrukturelle Maßnahmen für den Tourismus entstehen. Zusammen mit meiner Partei möchte ich bewirken, dass die Fortführung der Regionalförderung durch die Europäische Union für unsere Region weitergehen kann, damit ebensolche Projekte angepackt werden können, von denen die Gemeinde Frankenau aber auch die ganze Region profitieren können.

Landesmittelförderung für ein Gesundheitszentrum sowie Erhalt und Ausbau der Infrastruktur: Nicht nur die Kernstadt, sondern auch die Stadteile von Frankenau sind geprägt von kleinen und mittleren Betrieben sowie von Landwirtschaft. Zudem bieten die Lebenshilfe und Vitos viele Arbeitsplätze. Damit dies auch so bleibt, muss in die Infrastruktur wie in gute Einkaufsmöglichkeiten investiert und dafür gesorgt werden, dass Kita und Schule erhalten bleiben. Es muss sich um die Erhaltung des Angebots ärztlicher Leistungen, um die Apotheke oder um physiotherapeutische Angebote gekümmert werden, wozu ein Gesundheitszentrum die beste Zukunftsmöglichkeiten bietet. Das Konzept hierfür wird vom Land gefördert und soll bis Jahresende vorliegen. Darüber hinaus setze ich mich dafür ein und möchte dies unbedingt weiter tun, dass auch der Bau des Gesundheitszentrums selbst vom Land gefördert werden kann.

Bad Wildungen


Tourismus stärken: Wir leben in Bad Wildungen in einer landschaftlich wunderschönen Region, in der jedermann gerade in der Natur entspannen und seine Seele baumeln lassen kann. Tourismus ist für diese Stadt von unschätzbarem Wert. Viele Menschen in der Stadt selbst sowie in der Umgebung leben davon. Daher möchte ich mich weiterhin stark dafür einsetzen, dass man das Angebot der Stadt an Fahrrad- und Wanderwegen sowohl für Touristen als natürlich auch für uns Einwohner selbst weiter ausbaut. Damit könnten wir das Potential – welches uns unsere Region bietet - stärker nutzen und würden alle davon profitieren!

Mehr Angebote für junge Familien: Bad Wildungen ist eine der familienfreundlichsten Städte der Region. Ich möchte mich auch künftig stark dafür einsetzen, auf dieses Engagement aufzubauen. Gerade als Mutter ist mir das eine Herzensangelegenheit. Familien müssen besser über die vielen hervorragenden Angebote in der Stadt informiert werden. Den weiteren Ausbau der Kindertagesstätten möchte ich mit Unterstützung von Land und Bund weiter vorantreiben. Darüber hinaus möchte ich mich dafür einsetzen, den „Pakt für den Nachmittag“ in den Wildunger Grundschulen weiter auszubauen, damit Eltern die bestmöglichen Bildungs- und Betreuungsangebote für ihre Kinder in Bad Wildungen vorfinden. Außerdem ist es mir ein Anliegen, dass in Bad Wildungen mehr Bauplätze für junge Familien geschaffen werden. Bad Wildungen soll für alle Familienmitglieder – vom Kleinkind bis zum Senioren – optimale Lebensbedingungen bieten.

Gesundheitsstadt: Bad Wildungen ist Gesundheitsstadt und soll dies auch bleiben. Die Stadt profitiert von den außerordentlich guten Gesundheitsangeboten im Akut- und Rehabereich. Da die Kliniken keine Gewerbesteuer bezahlen, ist es wichtig, dass der kommunale Haushalt in Bad Wildungen durch Landesmittelzuweisungen aus dem „Bäderpfennig“ unterstützt wird. Ich möchte mich persönlich dafür einsetzen, dass diese Zuwendung von Landesmitteln der Stadt weiterhin erhalten bleibt. Außerdem brauchen wir zukünftig eine weitere Unterstützung des Landes dafür das Ausbildungsangebot im Pflege- und Gesundheitsbereich auszuweiten, damit unsere Pflege- und Gesundheitsanbieter ausreichend Fachkräfte in der Region vorfinden. Weiterhin möchte ich mich dafür einsetzen, dass ein regionales Gesundheitsnetzwerk für Bad Wildungen und Umgebung die ärztliche Versorgung sicherstellt.

Battenberg (Eder)


Berücksichtigung von Battenberg bei Förderprogrammen: Battenberg profitiert davon, in unmittelbarer Nähe zu den großen Industriebetrieben der Region zu liegen und hat damit ausreichend Arbeitsplätze zu bieten. Aber Fachkräfte werden dringend gesucht. Umso mehr gilt es, jungen Leuten ein attraktives Lebensumfeld zu schaffen, damit sie gern in Battenberg wohnen möchten. Die Dorferneuerung für das gesamte Stadtgebiet ermöglicht es, noch bis zum Jahr 2022 sowohl private als auch kommunale Investitionen mit Fördermitteln zu ergänzen, um strukturelle Erneuerungsmaßnahmen anzugehen. Durch die Hessenkasse hat das Land darüber hinaus den kommunalen Haushalt entlastet. Auch in Zukunft möchte ich bewirken, dass Battenberg bei Förderprogrammen angemessen berücksichtigt wird, damit die Bürgerinnen und Bürger davon profitieren und sich die Stadt positiv weiterentwickeln kann.

Bürgerbus und flächendeckende Mobilfunk- und Breitbandversorgung: In Battenberg sind viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich organisiert und engagieren sich in den Ortsteilen und der Kernstadt für die Gemeinschaft. Damit dieses Engagement auch in Zukunft das Leben der Menschen in und um Battenberg bereichern kann und sie näher zusammenbringt, ist die Mobilität der Bewohner in den Ortsteilen ein ausschlaggebender Faktor. Neben AST-Taxis könnte ein Bürgerbus eine geeignete Verkehrsform darstellen, damit insbesondere die Senioren den Anschluss an die Stadt behalten. Das Land stellt für die Bürgerbusse ein Förderprogramm zur Verfügung, welches es hier zu nutzen gilt. Zur Stärkung des ländlichen Raumes gehört außerdem eine gute und flächendeckende Breitband- und Mobilfunkversorgung. Gerade dafür möchte ich mich nach der Wahl weiter einsetzen.

Stärkere Einbindung der interkommunalen Zusammenarbeit – zum Beispiel für das Gesundheitszentrum: Die interkommunale Zusammenarbeit soll weiter vom Land gefördert werden, damit (Groß-) Projekte angegangen und effizienter durchgeführt werden können. Dafür möchte ich mich nach der Wahl - wie ich es auch bereits jetzt tue - einsetzen. Kommunen können von den Erfahrungen anderer profitieren und gemeinsam mehr für ihre Bürgerinnen und Bürger erreichen. Beispielsweise das sich momentan in der Projektierung befindliche Gesundheitszentrum kann so in Zusammenarbeit bearbeitet werden. Dieses Zentrum für Anbieter im Gesundheitsbereich dient der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung mit Haus- und weiteren Ärzten oder Therapeuten und könnte Battenberg und seinen Bewohnern einigen Komfort bieten.

Allendorf (Eder)


Infrastruktur stärken und damit junge Familien und Fachkräfte anziehen: Die Gebührenfreistellung der Kindergartenplätze für 6 Stunden durch das Land ist ein wichtiger Schritt für eine familienfreundliche Kommune. Dies möchte ich schrittweise auch auf die Krippengruppen und die ganztägliche Betreuung im Kindergarten ausdehnen. Es ist mir wichtig, dass Bau und Erweiterung der Kindertagesstätten, wie gerade in Battenfeld, weiter von Land und Bund gefördert werden. Davon wird Allendorf profitieren, denn die Geburtenraten steigen erfreulicherweise und der Betreuungsbedarf wird weiter zunehmen, auch in der Grundschule. Dazu gehört für mich außerdem die Förderung des Ehrenamtes in allen Ortsteilen der Gemeinde. Die Vereine, egal ob Sportvereine, Feuerwehr oder Vereine mit sozialen Zwecken, fördern die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Sie machen die Gemeinde lebenswerter. Mit unserer Initiative für den ländlichen Raum wollen wir das Ehrenamt stärken und das Gemeinwesen noch nachhaltiger unterstützen.

Langfristig Nachwuchs an Allendorf binden: Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Allendorf ist wichtig, denn der Weg bis nach Frankenberg ist für ältere Menschen beschwerlich. Das Land fördert die Ansiedlung von Landärzten. Ich setze mich dafür ein, attraktive Voraussetzungen für Ärzte zu schaffen, die sich neu niederlassen oder eine Praxis übernehmen wollen. Ein Schritt sollte sein, dass künftig junge Menschen auch ohne Numerus Clausus Medizin studieren können, wenn sie sich verpflichten in einer Landarztpraxis zu arbeiten. Stipendien und Ansiedlungshilfen gehören ebenfalls ins Paket. Neben Ärzten ist auch der Ingenieurnachwuchs lebenswichtig für die Region. Das duale Studium der Technischen Hochschule Mittelhessen in Frankenberg hält und bringt junge Menschen in die Region und sorgt für qualifizierten Nachwuchs für heimische Unternehmen wie die Firma Viessmann. Die dualen Studienplätze möchte ich weiter ausbauen.

Leistungsfähige verkehrliche Anbindung an die großen Verkehrswege: Allendorf verfügt neben Handel und Handwerk auch über zahlreiche Arbeitsplätze in der Industrie. Allen voran bietet das Unternehmen Viessmann nicht nur Bürgerinnen und Bürgern aus Allendorf hochwertige Arbeitsplätze, sondern führt auch täglich eine erhebliche Anzahl an Pendlern nach Allendorf. Neben den Pendlern ist ebenso für den Zu- und Auslieferverkehr der Unternehmen in der Region eine gute Anbindung an die großen Verkehrswege unabdingbar. Den Ausbau der Umgehungsstraßen Richtung Marburg und Diemelstadt möchte ich ebenso vorantreiben wie eine leistungsfähige Straßenverbindung nach Westfalen.

Burgwald


Verkehrssituation verbessern: Burgwald wird von der Bundesstraße B 252 durchquert, einer Nord-Süd-Achse, die die A44 im Norden mit Marburg und Gießen verbindet. Der LKW – Verkehr belastet deshalb die Anwohner sehr. Neben dem Bau der Marburger Umgehungen sowie Dorfitter muss die Planung für die Ortsumgehung von Ernsthausen zügig voranschreiten, damit die Anwohner möglichst bald entlastet werden. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Lärmschutz für die neue Straße Priorität hat.

Angebote für Jung und Alt: In Burgwald lässt es sich gut leben. Viele junge Familien bauen in einem der Ortsteile der Gemeinde. Sie benötigen ein gut ausgebautes Kinderbetreuungssystem. Kinder sind wichtig für die Zukunft der Gemeinde. Zum Ausbau der Kinderbetreuungsplätze müssen auch künftig ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen. Auch die Senioren möchten in der eigenen häuslichen Umgebung verbleiben oder die Nähe zur Familie und Freunden behalten, auch wenn sie nicht mehr allein leben können. Ausreichend Angebote für die ambulante Pflege, für Kurz- und Tagespflege und die stationäre Unterbringung sollte die Gemeinde vorhalten können. Jedoch sind hierfür auch ausreichend Pflegefachkräfte erforderlich. Der Pflegeberuf ist wichtig und verdient eine höhere Anerkennung. Über den Ausbau der Ausbildung und Verbesserung des Images soll der Beruf eine höhere Wertigkeit erhalten

Wirtschaftsstandort: Die interkommunale Zusammenarbeit bietet die Möglichkeit mehr Gewerbestandorte in der Gemeinde Burgwald zu schaffen. Gute Standortvoraussetzungen schaffen und mit anderen Kommunen kooperieren, sichert die Standorte der Burgwalder Unternehmen und sorgt für attraktive Arbeitsplätze innerhalb der Gemeinde. Künftig möchte ich mich dafür einsetzen, dass diese interkommunale Zusammenarbeit gestärkt wird, sodass alle davon profitieren können.

Haina (Kloster)


Erhalt des Landeswohlfahrtverbandes als Aufgabenträger der Klinik: Die Vitos Klinik in Haina ist für die Gemeinde von herausragender wirtschaftlicher Bedeutung. So arbeitet die Mehrzahl der Hainaer Bürgerinnen und Bürger dort. Handwerk und Betriebe aus der Gemeinde erhalten von dort viele Aufträge. Deshalb setze ich mich für den Erhalt des Landeswohlfahrtsverbandes als Aufgabenträger ein. So können gleiche Qualitätsstandards in der Behindertenbetreuung aufrechterhalten und Arbeitsplätze in der Gemeinde und Region gesichert werden.

Touristisches Potential ausschöpfen - Radwege verbinden und für Fördermittel einsetzen: Die Gemeinde hat touristisches Potential, welches es zu verstärken gilt. Das herausragende Kulturgut Zisterzienser-Kloster Haina mit seinem modernisierten Museum, Wanderwege wie der Kellerwaldsteig oder das Waldschwimmbad in Löhlbach können nicht nur Wandertouristen in die Gemeinde locken. Potential steckt in attraktiveren Radwegen, die Haina mit den überregionalen Radwegerouten verbinden könnten. Fördermittel des Landes und Programme wie die Leaderförderung sind zur Stärkung des Ländlichen Raumes und zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung notwendig. Auch künftig sollten sie dazu beitragen, die ländliche Gemeinde Haina zu stärken und die Infrastruktur zu sichern. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Interkommunale Zusammenarbeit stärken: Haina besteht aus vielen kleinen Ortsteilen, eine Struktur, die eine finanzielle Herausforderung für die Gemeinde darstellt. Die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen bietet für Haina große Chancen. Für die Fortsetzung der Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit durch das Land Hessen setze ich mich auch künftig ein.

Hatzfeld (Eder)


Finanzierungsmöglichkeiten für zukünftige Projekte suchen und erhalten: Was zu Beginn der Wahlperiode noch kaum vorstellbar war: Hatzfeld hat vom Schutzschirm des Landes enorm profitiert. 4,9 Mio. Schulden hat das Land übernommen, sodass Hatzfeld jetzt befreit von der Schuldenlast positiv in die Zukunft schauen kann. Auch künftig soll das Land Hessen Investprogramm mit 750.000 Euro Mindestbetrag, Hatzfeld bei seinen Projekten zur Sicherung der Wasserversorgung, mit Fördermitteln begleiten. Dafür möchte ich mich einsetzen. Es war eine gute Entscheidung, dass die Stadt in das Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen worden ist.

Dorferneuerung vernünftig angehen: Zunächst wird jetzt ein Konzept erstellt, die Bürgerinnen und Bürger werden informiert und beteiligt, damit die Umsetzungsphase bald beginnen kann. Das ist mir wichtig: Die Interkommunale Zusammenarbeit soll sich auszahlen. Die Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur ist unbedingt notwendig, denn Hatzfeld steht wegen seiner geographischen Lage im Rothaargebirge und an der Grenze zu Westfalen vor besonderen Herausforderungen. Eine gute Kinderbetreuung (mit kostenfreien Kindergärten), die Sicherung des Schulstandorts, die ärztliche Versorgung, der Rettungsdienst, die Verbesserung des Breitbandanschlusses und des Mobilfunks sind wichtige Punkte, die es umzusetzen gilt. All diese Punkte stehen klar auf meiner Agenda!

Lebensqualität auch auf dem Land in allen Feldern stärken: Nur dann, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen, bleiben sie auch dauerhaft in der Stadt. Deshalb ist es besonders wichtig, die kleinen Orte wie Holzhausen, der Lindenhof oder Reddighausen lebenswert zu gestalten. Das Programm „Starkes Dorf“ fördert neue Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Dörfer stärken, das Miteinander der Generationen fördern und die Lebensqualität dörflicher Zentren verbessern. Für die Durchsetzung der darin geplanten Projekte setze ich mich ein. Außerdem ist die Sicherung der Arbeitsplätze wichtig für Hatzfeld, das aufgrund seiner geographischen Lage für logistischen Bedarf benachteiligt ist. Der Berufsschulstandort der Hans-Viessmann-Schule und das duale Studium sollen auch in der Zukunft vom Land so ausgestattet werden, dass sie eine entscheidende Hilfe für die Ausbildung junger Menschen sind.

Rosenthal


Umsetzbare Konzepte für Entwicklungsräume schaffen: Rosenthal ist eine lebenswerte Stadt mitten im Burgwald, die über eine sehr gute Infrastruktur verfügt. Das Dorferneuerungsprogramm ermöglicht Rosenthal wichtige strukturelle Weichen zu stellen. Wichtig ist dabei die innerstädtische Schaffung von Wohnraum. Dieser wäre besonders attraktiv für Senioren und junge Familien. Dabei muss es möglich sein, auch bestehende aber nicht sanierungsfähige ältere Häuser abzureißen. Hier will ich mich beim Denkmalschutz einsetzen, damit umsetzbare Konzepte für die Entwicklungsräume in der Kernstadt gefunden werden können.

Einsatz für besser ausgebaute Wege nach Rosenthal – ob mit dem Auto oder mit dem Rad: Rosenthal ist aufgrund seiner Lage darauf angewiesen, dass es gut durch Straßen in alle Richtungen angebunden ist. Seit vielen Jahren setze ich mich deshalb für die Sanierung der Landesstraßen rund um Rosenthal und Roda ein. Nachdem die Linienbegradigung nach Bracht und auch in Richtung Frankenberg fertiggestellt ist, wird die Sanierung der Landesstraße Richtung Roda und Ernsthausen weitergeführt. Auch die Landesstraße 3077 Richtung Lehnhausen steht zur baldigen Sanierung an. Auch künftig will ich mich für eine gute Infrastruktur in Rosenthal einsetzen. Dazu gehört auch der Radweg R6, der jetzt nach Süden Richtung Kirchheim hervorragend ausgebaut ist. Ich setze mich jetzt gerade bereits für eine bessere Verbindung Richtung Frankenberg ein und habe eine Linienführung über Willershausen vorgeschlagen.

Ansprechpartnerin für Offensiven wie „Ländlicher Raum“ sein: Damit Familien sich in Rosenthal wohl fühlen, sind eine gute Kinderbetreuung, der Erhalt der Grundschule und die Unterstützung der Vereine von großer Bedeutung. Mit der Offensive „Ländlicher Raum“ entwickeln wir speziell auf die Bedürfnisse des Ländlichen Raumes zugeschnittene Förderprogramme. Diese werden auch Rosenthal zu Gute kommen. Ich will auch in Zukunft Ansprechpartnerin für alle Fragen und Wünsche aus Rosenthal sein und mich dafür einsetzen, dass sich Rosenthal auch in Zukunft so positiv entwickeln kann.

Gemünden (Wohra)


Mit der Freistellung der Eltern bei den Kindergartenbeiträgen ab dem 1.8. diesen Jahres für 6 Stunden am Tag haben wir die Eltern entschieden entlastet. Perspektivisch wollen wir diese Beitragsfreiheit, sofern es die wirtschaftliche Situation des Landes erlaubt, auch auf die Krippe und die längere tägliche Betreuungszeit ausdehnen. Darüber hinaus haben wir massiv in die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung investiert. Die sorgfältig sanierte Cornelia-Funke-Schule bietet den Schülerinnen und Schülern ein ortsnahes Angebot von der Grundschule bis zum Haupt- und Realschulabschluss. Frühe berufliche Orientierung wie auch individuelle Förderung der Kinder wird großgeschrieben. Dieses Bildungsangebot sichern, Schulsozialarbeit einbinden, gesundes Mittagessen und ein gutes Ganztagsangebot mit bedarfsgerechter Betreuung und qualifizierten Bildungsangeboten am Nachmittag, dafür will ich mich auch in Zukunft einsetzen.

Auch in Gemünden stehen Gebäude leer oder sind vom Leerstand bedroht. Ich setze mich dafür ein, dass Gemünden Unterstützung durch das Land Hessen erhält, um den Leerstand im Ortskern beispielsweise durch Flächenankauf beheben zu können und um neuen Wohnraum zu schaffen. Dazu gehört natürlich auch, dass mit dem Denkmalschutz praxisnahe, verständliche und bezahlbare Lösungen gefunden werden können. Förderlotsen soll bei der Suche von geeigneten Fördermitteln unterstützend tätig werden. So wurde bereits jetzt ein Büro in Fritzlar für den Nordhessenbeauftragten eröffnet, der mit seinem kurzen Draht in die Staatskanzlei die Kommunen und Unternehmen bei der Antragstellung unterstützt.

Das Ehrenamt ist unbezahlbar. Die Sport- und Kulturvereine wie auch die Feuerwehr sind der Kitt, der die Bürgerschaft in ländlichen Städten und Gemeinden wie in Gemünden zusammenhält. Ich will die Vereine von Bürokratie entlasten. Wir investieren in den Sportstättenbau und modernisieren die Sportplätze, Turnhallen sowie Schwimm- und Hallenbäder in unserem Land. Die Feuerwehren sollen die vielfältige Unterstützung von der Bambini, der Jugendfeuerwehr bis zur Einsatzabteilung auch künftig vom Land erhalten. Die Gemündener haben außerdem mit viel ehrenamtlichem Einsatz das Heimatmuseum als offenes Haus gestaltet. Doch auch die großen hessischen Museen sollen mobil werden. Wir möchten, dass auch Schülerinnen und Schüler im ländlichen Raum mit Museumsbussen, die auf Schulhöfen und Marktplätzen Halt machen, die hessischen Kulturangebote der reichen hessischen Museumslandschaft kennenlernen.